Die histomorphologische Diagnostik stößt bei atypischen melanozytären Tumoren häufig an ihre Grenzen. Besonders anspruchsvoll ist die Differenzierung schwer dysplastischer Nävi von frühen Melanomen sowie die korrekte Klassifikation atypischer spitzoider Tumoren.
Hier setzt die NGS-Panelanalyse an: Durch die Identifikation objektiver molekularer Marker ermöglicht sie eine deutlich gesteigerte diagnostische Präzision. Die Kombination von morphologischen Kriterien und molekularen Analysen unterstützt behandelnde Ärzt:innen dabei, fundierte Diagnosen zu stellen und Therapieentscheidungen gezielter vorzubereiten.
Maßgeschneidertes Panel
- Parallele Untersuchung von >70 melanomrelevanter Gene, z.B. BRAF, NRAS, MAP2K1, TERT, CDKN2A, BAP1, etc.
- Auswahl zwischen „Basis-Panel“ und „erweitertem Panel“
- Funktionelle Interpretation detektierter Varianten
Genomweite Kopienzahl-Analyse
- Nachweis von genomischer Instabilität
- Wichtiger Faktor zur Dignitätsbestimmung - v. a. bei Befunden ohne Nachweis pathogener Varianten
Oder direkt über die
genetikum Standorte